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Servicekonfiguration im Cluster

Einrichtung

Die Servicekonfiguration definiert in einer Clusterumgebung, welche Services auf den jeweilgen Serverknoten aktiv sind. Dadurch ist es möglich, eine Lastverteilung der Services zu realisieren. Im folgenden wird die Konfiguration beschrieben und es wird auf Services hingewiesen, welche nicht auf mehreren Serverknoten gestartet werden dürfen.

Beim Start eines Serverknotens registriert sich dieser automatisch an B2B by Practice über einen Eintrag in den Global Properties (Administration -> Global Properties). Zunächst könnten folgende Einträge in den Global Properties vorhanden sein.

IDWertBeschreibung
b2pjc01server099,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51Jeder neue Node meldet sich als Node "99".
b2pjc01server199,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51
b2pjc01server299,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51

Jeder Serverknoten wird zunächst mit "99" an B2B by Practice registriert. Diese Nummer bildet die interne Serverknoten ID! Diese kann verwendet werden, um die Konfiguration der Services zu definieren. Bevor man diese jedoch einrichten kann, müssen den physikalischen Servern neue interne Serverknoten Ids zugewiesen werden. Editieren Sie jeden Eintrag und ändern Sie die "99" durch bsp. "1","2","3",.. bis Sie ein ähnliches Ergebnis erhalten.

IDWertBeschreibung
b2pjc01server01,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51Cluster mit der ID 1
b2pjc01server12,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51Cluster mit der ID 2
b2pjc01server23,LAST STARTED AT: 16.12.2008 at 14:31:51Cluster mit der ID 3

Zur Konfiguration der einzelnen Serverknoten müssen jetzt folgende Einträge in den Global Properties hinzugefügt werden:

NODE_<interne Serverknoten ID>

Als Wertzuweisung können Sie hier kommasepariert die Service IDs (Administration -> Services) eintragen, die auf diesem Knoten aktiv sein sollen.

Wichtig: Es dürfen nur aktive Services in diese Konfiguration mit aufgenommen werden! Darunter fallen alle Services, die gestartet werden können.

Sobald eine Serverknotenkonfiguration aktiv ist, werden auf diesem Knoten lediglich die Services ausgeführt, die definiert wurden. Dadurch ist es möglich, z.B. unterschiedliche Queue Services auf den einzelnen Knoten laufen zu lassen. So kann die Verarbeitung von Exklusivnachrichten auf bestimmte Serverknoten beschränkt werden. Es kann somit nicht zu blockierenden Situation bei der Verarbeitung kommen.

Fehlt allerdings zu einem registrierten Serverknoten ein Knotenkonfiguration, so werden alle aktiven und gestarteten Services auf diesem Knoten ausgeführt.

IDWertBeschreibung
NODE_1<service_x>,<service_y>Für NODE 1 werden die aktiven services x und y gestartet.
NODE_2<service_x>,<service_z>Für NODE 2 werden die aktiven services x und z gestartet
NODE_3<service_v>,<service_w>Für NODE 3 werden die aktiven services v und w gestartet

Services, die nicht auf alle Knoten laufen sollten

  • queue_default
Der Queue Service in seiner Standardausprägung erlaubt auch immer eine Verarbeitung von Exklusivnachrichten. Dieser Service sollte nicht auf allen Serverknoten aktiv sein, da dieser den Serverknoten mit einer Exklusivnachricht explizit beansprucht und keine andere Verarbeitung mehr möglich ist. Daher besser einen Queue Service anlegen, der keine Exklusivnachrichten verarbeitet. Dieser sollte dann auf mindestens der Hälfte aller Serverknoten laufen.
  • Contrl Scheduling (3000)
Der Contrl Scheduler Service startet das Deadline-Monitoring für CONTRLs. Dieser Service muss lediglich auf einem Serverknoten aktiv sein, da dieser lediglich Statusinformationen in der Datenbank ändert. Aus Performancegründen sollte dieser Service nur auf einem Serverknoten aktiv sein.
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